Einsatzlage in Dresden: Rettungsdienst 243-mal alarmiert, Feuerwehr mit 27 Einsätzen

Bericht zu Notarzteinsätzen, Krankentransporten sowie Bränden und Hilfeleistungen – darunter ein Kellerbrand in Kleinpestitz

Von Herold-Teamvor 6 Tagen
FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 29. Juli 2026
© Roland Halkasch Feuerwehrleute gehen mit Atemschutzgeräten vor© Roland Halkasch Feuerwehrleute gehen mit Atemschutzgeräten vor

Rettungsdienst und Feuerwehr mit zahlreichen Einsätzen in Dresden

Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden ist in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 243-mal alarmiert worden. In 55 Fällen war ein Notarzt im Einsatz. Zudem wurden 158 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Der Rettungshubschrauber kam siebenmal im Leitstellenbereich zum Einsatz.

Die Feuerwehr Dresden verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt 27 Einsätze. Dazu zählten acht Brandeinsätze, zwei Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 17 Hilfeleistungseinsätze. Nach Angaben der Feuerwehr lagen die Einsatzzahlen im Jahresmittel für einen normalen Sommertag. In den Nachtstunden waren jedoch zeitgleich alle Berufsfeuerwehrwachen im Einsatz.

Kellerbrand in Kleinpestitz fordert stundenlangen Einsatz

Zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Burkersdorfer Weg in Kleinpestitz wurde die Feuerwehr am 30. Juli 2026 um 1.52 Uhr alarmiert. Der Einsatz dauerte bis 9.08 Uhr an.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren Personen auf Balkonen sichtbar. Diese gaben an, dass ihre Wohnungen verraucht seien. Außerdem sollte sich eine Person im Treppenraum befinden.

Die Feuerwehr leitete die Rettung von zwei Personen ein, weil der Rauch aus dem Kellergeschoss sie erreichte. Parallel suchten Einsatzkräfte nach der gemeldeten Person im Treppenraum. Dort wurde jedoch niemand gefunden, sodass davon ausgegangen wurde, dass sich die Person im Freien befand.

Der Brandherd wurde in einem Kellerabteil entdeckt. Die Löscharbeiten begannen mit einem Strahlrohr. Nach etwa 30 Minuten war das Feuer gelöscht. Anschließend musste der Brandrauch kontrolliert abgeleitet werden. Das gestaltete sich laut Feuerwehr schwierig, weil sich im Kellergeschoss mehrere verwinkelte Räume befanden.

Insgesamt waren zwölf Einsatztrupps unter Atemschutz im Einsatz. Zudem wurden bei dem Brand die Hauptstromzufuhr und eine Wasserleitung beschädigt. Deshalb mussten Mitarbeiter der Sachsenenergie alarmiert werden, um den Wohnblock vom Stromnetz zu trennen.

Alle Personen, die mit Brandrauch in Berührung kamen, wurden vom Rettungsdienst erstversorgt, konnten aber vor Ort bleiben. Der Rettungsdienst betreute außerdem die Bewohner des Gebäudes.

Im Einsatz waren insgesamt 52 Kräfte der Feuerwehr Dresden aus den Feuer- und Rettungswachen Übigau, Altstadt und Albertstadt, der Stadtteilfeuerwehr Kaitz sowie der Rettungswache Altstadt.

Mehrere Mülltonnenbrände in der Nacht

In der Nacht zum 30. Juli 2026 brannten in der Äußeren Neustadt und in der Albertstadt mehrere Mülltonnen und Papiercontainer kurz hintereinander. Der Einsatz lief von 3.43 Uhr bis 5.27 Uhr.

Die Feuerwehr wurde zunächst gegen 3.43 Uhr zur Seifhennersdorfer Straße alarmiert. Sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt rückten aus und begannen mit den Löscharbeiten.

Während dieses Einsatzes ging gegen 4.03 Uhr in der Integrierten Regionalleitstelle Dresden ein weiterer Notruf ein. Im Bereich des Martin-Luther-Platzes standen ebenfalls Mülltonnen in Brand. Daraufhin wurde ein weiteres Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Übigau zur Einsatzstelle entsandt. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Ebenfalls um 4.03 Uhr wurde ein weiterer brennender Müllbehälter auf dem Alaunplatz gemeldet. Das Fahrzeug der Feuer- und Rettungswache Albertstadt, das den ersten Einsatz beendet hatte, fuhr unmittelbar dorthin weiter. Dort war ein rauchender Papiercontainer entdeckt worden, der ebenfalls umgehend gelöscht wurde.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden alle Brände jeweils durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr gelöscht. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt waren bei diesen Einsätzen zwölf Kräfte im Einsatz.

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