Feuerwehr Dresden informiert über Einsätze der vergangenen 24 Stunden

Rettungsdienst 242-mal alarmiert, Rettungshubschrauber viermal im Einsatz sowie Brände und Hilfeleistungen in Dresden

Von Herold-Teamvor 5 Tagen
FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden vom 30. Juli 2026
© Feuerwehr Dresden Unfallfahrzeug daneben Feuerwehrfahrzeuge© Feuerwehr Dresden Unfallfahrzeug daneben Feuerwehrfahrzeuge

Die Feuerwehr Dresden hat über das Einsatzgeschehen von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt informiert. In den vergangenen 24 Stunden wurde der Rettungsdienst insgesamt 242-mal alarmiert. In 70 Fällen war ein Notarzt im Einsatz. Hinzu kamen 153 qualifizierte Krankentransporte. Der Rettungshubschrauber wurde viermal im Leitstellenbereich eingesetzt.

Die Feuerwehr verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt 36 Einsätze. Dazu zählten neun Brandeinsätze, vier Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen und 23 Hilfeleistungseinsätze.

Brand in Einfamilienhaus in Coschütz

Am 30. Juli 2026 war die Feuerwehr von 11:18 bis 13:43 Uhr an der Heideschanze in Coschütz im Einsatz. Aus noch zu ermittelnder Ursache drang heller Rauch aus einem Gebäude. Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte deutliche Rauchentwicklung und Brandgeruch fest. Weil zunächst unklar war, wo sich der Brandherd befand, wurde das Gebäude unter Atemschutz durchsucht.

Im ersten Obergeschoss lokalisierten die Einsatzkräfte den Brand und löschten ihn mit einem C-Rohr. Anschließend wurde das Gebäude umfassend belüftet und auf weitere Glutnester kontrolliert. Bei einer gemeinsamen Nachkontrolle mit Polizei und dem Einsatzabschnittsleiter Umweltschutz wurde erneut schwelendes Brandgut entdeckt. Dieses wurde auseinandergezogen und vollständig abgelöscht. Eine Wärmebildkamera bestätigte anschließend den Einsatzerfolg.

Vier Personen und ein Hund hatten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst untersucht, mussten jedoch nicht weiter behandelt werden. Im Einsatz waren 24 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt sowie der B-Dienst und der U-Dienst.

Verkehrsunfall auf der A17

Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn A17 rückte die Feuerwehr am 30. Juli 2026 von 14:31 bis 16:15 Uhr aus. Zwischen den Anschlussstellen Dresden-Gorbitz und Dresden-Südvorstadt waren ein Lastkraftwagen und ein Transporter zusammengestoßen. Als die Feuerwehr eintraf, befanden sich beide Fahrer bereits außerhalb ihrer Fahrzeuge und wurden durch den Rettungsdienst betreut.

Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher und kontrollierten die Fahrzeuge auf auslaufende Betriebsstoffe. Da keine Stoffe austraten und die Ladung des Lastkraftwagens, Nudelwaren, keine zusätzliche Gefahr darstellte, beschränkten sich die Maßnahmen auf technische Unterstützung. Der umgestürzte Transporter wurde wieder aufgerichtet und so umgesetzt, dass eine Fahrspur zeitnah wieder freigegeben werden konnte.

Beide Fahrer verzichteten nach der medizinischen Untersuchung auf einen Transport in ein Krankenhaus. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.

Drei Mülltonnenbrände in der Äußeren Neustadt

In der Nacht zum 31. Juli 2026 wurde die Feuerwehr von 03:56 bis 05:52 Uhr zu drei Bränden von Abfallbehältern in die Äußere Neustadt alarmiert. Betroffen waren ein 1.000-Liter-Müllcontainer in einem Hauseingang an der Martin-Luther-Straße sowie zwei 240-Liter-Abfallbehälter am Martin-Luther-Platz und an der Rothenburger Straße.

In einem Fall hatten aufmerksame Bürger bereits erste erfolgreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte die Einsatzstellen. Beim Brand des Großcontainers kam ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr zum Einsatz. Zusätzlich wurden angrenzende Wohnungen auf Raucheintrag überprüft. Messungen ergaben keine gefährlichen Konzentrationen, sodass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

Alle Brände konnten schnell gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt. Die Einsatzstellen wurden jeweils an die Polizei übergeben, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Bei diesen Einsätzen waren insgesamt 34 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Rettungswache Löbtau vor Ort.

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