Volkswagen schließt vier deutsche Produktionsstandorte endgültig
AfD fordert technologieoffene Industriepolitik und sagt Zwickau müsse über 2031 hinaus Autostadt bleiben
Bei Volkswagen werden vier deutsche Produktionsstandorte - Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm - endgültig geschlossen. Als Grund nennt die Mitteilung mangelnde Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Der Bundessprecher der AfD, Tino Chrupalla, wertet dies als Folge einer aus seiner Sicht verfehlten Wirtschafts- und Energiepolitik. Nach seiner Einschätzung habe die einseitige und voreilige Fixierung auf Elektromobilität die deutsche Schlüsselindustrie in eine Sackgasse geführt. Zugleich kritisiert er den Wirtschaftskrieg gegen Russland und den Iran-Krieg und verweist auf die Versorgung mit bezahlbarer Energie.
Chrupalla fordert eine technologieoffene und ausgewogene Industriepolitik, die das Rückgrat der Wirtschaft schütze. Die Politik müsse die Unternehmen dabei unterstützen, unbeschadet durch den technologischen Umbruch zu kommen, um Arbeitsplätze und Wertschöpfung dauerhaft zu sichern. Zwickau müsse über 2031 hinaus Autostadt bleiben, sagte er.
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