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Zwei Einsätze in Dresden-Mockritz und am Tunnel Coschütz

Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am 16. September 2026 zu Verletztenmeldungen aus.

Von Herold-Teamvor 4 Tagen

Zwei Einsätze am frühen Abend: Frau bei Astbruch verletzt, drei Menschen nach Unfall auf der A17 verletzt

Die Feuerwehr Dresden und der Rettungsdienst waren am 16. September 2026 am frühen Abend zu zwei größeren Einsätzen gerufen worden. Zunächst stürzte in Dresden-Mockritz ein großer Ast auf mehrere geparkte Fahrzeuge und verletzte eine Frau. Später kam es im Tunnel Coschütz auf der Bundesautobahn 17 zu einem Verkehrsunfall mit drei Verletzten.

Ast stürzt auf geparkte Pkw in Mockritz

Der erste Einsatz ereignete sich um 17:58 Uhr an der Hans-Thoma-Straße in Dresden-Mockritz. Nach Angaben der Feuerwehr war aus bislang unbekannter Ursache ein etwa 15 Meter langer, massiver Ast einer Weide abgebrochen und auf drei geparkte Pkw gestürzt.

In einem der Fahrzeuge befanden sich zu diesem Zeitpunkt drei Kinder mit ihrer Mutter. Die 41-jährige Frau war gerade dabei, das Fahrzeug zu verlassen, als der herabstürzende Ast sie traf und verletzte. Die Einsatzkräfte retteten sie aus dem Gefahrenbereich und übergaben sie an den Rettungsdienst. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die drei Kinder blieben körperlich unverletzt und wurden ihrem Vater übergeben. Sie standen jedoch deutlich unter dem Eindruck des Geschehens und wurden durch ein Kriseninterventionsteam psychosozial betreut. Die Feuerwehr trug weitere Teile der Weide ab, um weitere Gefahren auszuschließen. Im Einsatz waren 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt, der Rettungswache Reick sowie der A-Dienst.

Verkehrsunfall im Tunnel Coschütz auf der A17

Wenige Stunden später kam es um 19:23 Uhr auf der Bundesautobahn 17 in Fahrtrichtung Dresden im Tunnel Coschütz zu einem weiteren Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr waren ein Lkw und mehrere Pkw aus bislang unbekannter Ursache in den Unfall verwickelt.

Bei dem Zusammenstoß wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Eine Person erlitt schwere, zwei weitere Personen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst und ein Notarzt versorgten die Verletzten medizinisch. Zwei Patienten wurden anschließend mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert.

Durch die Kollision traten größere Mengen an Betriebsstoffen aus. Die Feuerwehr band die ausgelaufenen Flüssigkeiten und nahm sie auf. Außerdem sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle und unterstützten die weiteren Maßnahmen im Tunnel. Für die Dauer der Rettungs- und Einsatzmaßnahmen musste die A17 in Fahrtrichtung Dresden vollständig gesperrt werden.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Friedrichstadt, der Freiwilligen Feuerwehren Goppeln und Bannewitz sowie der A-Dienst.

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Feuerwehr Dresden: Symbolbild Zwei Drehleitern der Berufsfeuerwehr DresdenFoto: presseportal.de

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