Kellerbrand in Dresden: 28 Menschen betroffen
Feuer in Mehrfamilienhaus führt zu Verletzten und Evakuierungen – Einsatzkräfte im Großeinsatz

Am Nachmittag ereignete sich ein schwerwiegender Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Dresden. Über die Integrierte Regionalleitstelle gingen Notrufe von Bewohnern ein, die sowohl dichte Rauchentwicklung als auch Hilferufe aus dem Gebäude meldeten. Die Feuerwehr Dresden reagierte umgehend und war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Verlauf des Einsatzes
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Eingangsbereich. Das Feuer hatte im Keller des Wohngebäudes seinen Ursprung. Durch zügig eingeleitete Löschmaßnahmen konnten zahlreiche Bewohner gerettet werden. Gleichzeitig suchten weitere Hausbewohner eigenständig Schutz.
Eine Person sprang in ihrer Not aus einem Fenster der dritten Etage und verletzte sich dabei. Spezialisierte Trupps unter Atemschutz gelang es, das Feuer rasch unter Kontrolle zu bringen und so eine Ausbreitung auf weitere Teile des Gebäudes zu verhindern.
Betroffene und medizinische Versorgung
Insgesamt sind 28 Personen von dem Brand betroffen. Aufgrund der hohen Zahl an Betroffenen wurde ein sogenannter MANV-Alarm ausgelöst.
Zur medizinischen Betreuung wurden zusätzliche Kräfte bereitgestellt, darunter auch Rettungsdienste und Notfallseelsorge. Ein Krankenhausvoralarm ermöglichte die schnelle Versorgung aller Patienten. Zehn Betroffene mussten mit unterschiedlichen Verletzungen in Krankenhäuser transportiert werden, darunter zwei Kinder mit Rußverschmutzungen und Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Die weiteren ärztlichen Untersuchungen dauern an.
Auswirkungen auf das Gebäude und die Bewohner
Durch die starke Rauchentwicklung sowie die Hitze wurde die elektrische Anlage des Hauses erheblich beschädigt. Mehrere Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. Der Eigentümer prüft gemeinsam mit den Behörden Reparaturmöglichkeiten sowie alternative Unterbringungen für die betroffenen Bewohner.
Während des Einsatzes dienten Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe als provisorischer Unterschlupf für die Evakuierten.
Maßnahmen und Verkehrsbehinderungen
Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Notfallseelsorge alarmiert. Im Verlauf konnte der Kräfteansatz reduziert werden. Die Harthaer Straße bleibt für die Dauer der Maßnahmen weiterhin gesperrt. Anwohner werden gebeten, den Bereich großräumig zu meiden und die offiziellen Hinweise zu beachten.
Kurzübersicht der wichtigsten Fakten
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Die Situation bleibt vor Ort angespannt, während die Ursachenforschung zum Brand und die Organisation der weiteren Unterbringung der Bewohner andauern. Die Feuerwehr Dresden und die beteiligten Dienste werden die Ereignisse weiter begleiten und die Öffentlichkeit zeitnah informieren.
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