Vegetationsbrand bei Dölzschen gelöscht
300 Quadratmeter Waldfläche im Einsatz von Feuerwehr, Drohnen und Wasserschläuchen unter Kontrolle gebracht
Am heutigen Tag rückte die Feuerwehr Dresden zu einem Vegetationsbrand im schwer zugänglichen Waldstück nahe dem Luftbad Dölzschen aus. Bereits auf der Anfahrt wurde eine weithin sichtbare, starke Rauchentwicklung festgestellt. Auch der charakteristische Brandgeruch lag in der Luft, was die Einsatzkräfte sowie Anwohner frühzeitig alarmierte.
Schnelle Ausbreitung und effektive Brandbekämpfung
Die eingesetzten Trupps teilten den Brandbereich in zwei Abschnitte auf, um die Brandbekämpfung gezielt und effizient durchführen zu können. Zunächst erfasste das Feuer eine etwa 100 Quadratmeter große Fläche, breitete sich jedoch auf rund 300 Quadratmeter aus. Die Ursache des Brandes ist bislang noch nicht geklärt.
Trotz der raschen Ausdehnung gelang es den Einsatzkräften mit mehreren Strahlrohren und gezieltem Wassereinsatz, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und die Brandstelle unter Kontrolle zu bringen. Um die schwer zugänglichen Bereiche optimal zu erreichen, wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitungen verlegt. Zudem unterstützten Tanklöschfahrzeuge den Einsatz vor Ort.
Unterstützung durch ASB und Drohnentechnik
Für einen besseren Überblick über das Ausmaß des Feuers wurde der Arbeitersamariter-Bund (ASB) hinzugezogen. Mittels Luftaufnahmen konnte die Einsatzleitung die Brandfläche umfassend erfassen und das Vorgehen entsprechend anpassen.
Erfreulicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte beteiligt. Neben den Feuerwehrwachen aus der Altstadt arbeiteten auch Stadtteilfeuerwehren aus Ühlau, Gorbitz, Klotzsche, Lockwitz und Weißig mit. Die Drohnenstaffel und der B-Dienst ergänzten die Kräfte vor Ort.
Verkehrsmaßnahmen und Nachsorge
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Tharandter Straße auf Höhe des Straßentunnels komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr kündigte jedoch an, die Sperrung in Kürze aufzuheben. Eine Nachkontrolle der Einsatzstelle ist für den Abend vorgesehen, um mögliche Glutnester auszuschließen.
Die Einsatzkräfte vor Ort zeigten eine koordinierte und besonnene Arbeitsweise, sodass der Brand rasch eingedämmt werden konnte. Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt. Die Feuerwehr Dresden appelliert weiterhin zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer in Waldgebieten – insbesondere in Zeiten trockener Vegetation.
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