BarrierefreiheitEinfache Sprache
SachsenRadar Logo
Veranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

© 2026 Hessen App GmbH

Journalistisch · Transparent · Lokal verankert

Darstellung

Kellerbrand in Dresden-Gorbitz: Verletzte und Evakuierungen

Feuer in Mehrfamilienhaus sorgt für starke Rauchentwicklung – 28 Bewohner betroffen, Straße gesperrt

Von Health Rold13.10.25, 16:28
Kellerbrand in Dresden-Gorbitz: Verletzte und Evakuierungen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Am heutigen Nachmittag kam es in Dresden-Gorbitz zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 14:13 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Harthaer Straße starke Rauchentwicklung und Hilferufe aus dem Gebäude. Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden alarmierte daraufhin umgehend die entsprechenden Einsatzkräfte.

Schneller Einsatz verhindert Schlimmeres

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, drang bereits dichter Rauch aus dem Eingangsbereich. Der Brandherd wurde im Keller lokalisiert. Während ein Teil der Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnte, mussten andere von den Einsatzkräften gerettet werden. Besonders dramatisch: Eine Person sprang aus dem Fenster der dritten Etage, um den Flammen zu entkommen, und erlitt dabei Verletzungen.

Durch den schnellen Löschangriff von Trupps unter Atemschutz blieb eine Ausweitung des Feuers auf benachbarte Gebäude aus. Die Feuerwehr bekam die Lage rasch unter Kontrolle.

Großeinsatz bei Massenanfall von Verletzten

Insgesamt waren rund 28 Personen von dem Brandereignis betroffen. Aufgrund dieser hohen Zahl wurde ein

Kurz erklärtMassenanfall von Verletzten (MANV)

Ein Massenanfall von Verletzten (kurz: MANV) bezeichnet eine Lage, bei der durch ein Ereignis so viele Menschen verletzt werden, dass die regulären medizinischen Ressourcen vor Ort nicht ausreichen. Es müssen daher zusätzliche Kräfte und Mittel mobilisiert werden.

ausgelöst. So konnten die Versorgung und der Transport der Patienten koordiniert erfolgen. Außerdem wurde ein Krankenhausvoralarm eingerichtet, um die Kliniken auf das Ereignis vorzubereiten.

Der medizinische Einsatz dauerte auch nach Brandbekämpfung an. Mehrere Menschen, darunter zwei Kinder, erlitten Rußverschmutzungen und standen unter Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Zum aktuellen Stand wurden zehn Personen mit verschiedenen Verletzungen zur weiteren Behandlung in Kliniken gebracht. Die ärztliche Untersuchung der übrigen Betroffenen läuft noch.

Schäden und weitere Maßnahmen

Der Brand beschädigte die elektrische Anlage des Wohnhauses schwer. Die Wohnungen sind aktuell nicht bewohnbar. Der Eigentümer arbeitet gemeinsam mit den Behörden an Lösungsmöglichkeiten für Reparatur und Unterbringung der Mieter. Zwischenzeitlich wurden die Bewohner in einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe untergebracht, um sie vor Kälte und weiteren Gefahren zu schützen.

Großaufgebot an Einsatzkräften

  • Rund 100 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Notfallseelsorge wurden alarmiert
  • Im Verlauf konnte die Einsatzstärke auf etwa 50 Kräfte reduziert werden
  • Die Harthaer Straße bleibt während der laufenden Maßnahmen gesperrt. Bewohner der Umgebung werden gebeten, den Einsatzort weiträumig zu meiden und die Absperrungen zu respektieren.

    Ausblick

    Während die Nachlöscharbeiten und medizinischen Untersuchungen weiterlaufen, wird die Ursache des Brandes von den Ermittlungsbehörden geprüft. Die Feuerwehr Dresden appelliert an die Bevölkerung, die aktuellen Hinweise zu beachten.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen→

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

    WhatsAppFacebookXE-Mail