Öffentliche Artikelquelle
E-Mail an die Redaktion
Von: Redaktion Freiberg
Absender: •••@freiberg.de
An: Unsere Redaktion
Betreff: Universitätsstadt Freiberg | Welterbe: Schloss Lauenstein erhält Förderpreis der Silberstadt Freiberg
Stadtverwaltung Universitätsstadt Freiberg, Pressestelle, Obermarkt 24,
09599 Freiberg, Telefon: 03731/273 180, www.freiberg.de
Pressemitteilung der Stadtverwaltung Freiberg
_________________________________________________________________
Welterbe: Schloss Lauenstein erhält Förderpreis der Silberstadt Freiberg
Bewerbungs-Countdown für 7. Runde läuft bis 31. Dezember
Wo Bergbaugeschichte auf Zukunftsfragen trifft, beginnt der Dialog: Der
sechste Förderpreis „Montanregion Erzgebirge/Krušnohorˇí“ der Silberstadt
Freiberg geht in an das Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein mit seinem
Projekt „Bergbauregion im Wandel
– Energiewende, Rohstoffbedarf und Dialog im Osterzgebirge“. Das Projekt
will neue Bildungs- und Vermittlungsangebote für Schüler, Familien und
Erwachsene entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte des Bergbaus
ebenso wie aktuelle Fragen rund um
Rohstoffbedarf, Energiewende und die Zukunft der Region. Die Silberstadt
vergibt den Förderpreis seit 2021. Als einziger Preis der Stadt kann er
für Projekte aus der gesamten UNESCO-Welterbe-Montanregion
Erzgebirge/Krušnohorˇí vergeben werden – von Sachsen bis in den
tschechischen Teil der Montanregion. Mit 5.000 Euro unterstützt Freiberg
gemeinsam mit seinen Partnern Ideen, die das montane Erbe bewahren, neu
vermitteln und für die Zukunft weiterdenken.
„Das Welterbe lebt davon, dass wir seine Geschichte immer wieder neu
erzählen und mit den Fragen unserer Zeit verbinden. Genau das gelingt dem
Projekt in Lauenstein: Es schafft Raum für Wissen, Austausch und einen
sachlichen Dialog über die Zukunft unserer Region“, sagt Freibergs
Bürgermeister und Kuratoriumsvorsitzender Martin Seltmann. „Für uns als
Silberstadt ist es wichtig, solche Ideen sichtbar zu machen und ihre
Umsetzung zu unterstützen. Der Förderpreis zeigt, wie eng die einzelnen
Orte der Montanregion miteinander verbunden sind.“ Der Preis wurde am 13.
September zum Tag des offenen Denkmals überreicht.
Museumsleiterin Gabriele Gelbrich ist stolz auf den Gewinn des
Förderpreises: „Unser Museum ist ein Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft unmittelbar zusammenkommen. Der Förderpreis gibt uns die
Möglichkeit, genau diese Verbindung weiter
auszubauen und insbesondere junge Menschen für die Themen unserer Region
zu begeistern“, so Gelbrich. „Wir freuen uns sehr, am Tag des offenen
Denkmals zeigen zu können, was sich im Schloss bewegt und welche ersten
Schritte aus dem ausgezeichneten Pro-
jekt bereits sichtbar werden.“
Nach der offiziellen Preisverleihung lud Museumsleiterin Gabriele Gelbrich
zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen des Osterzgebirgsmuseums
ein. Bei einer Kurzführung stellte sie gemeinsam mit Mitarbeiterin Anika
Wilke erste Ergebnisse des aus-
gezeichneten Projektes vor und gab Einblicke in die aktuellen Baumaßnahmen
am Schloss. Dabei zeigte sich, wie internationale Denkmalpflege und
ehrenamtliches Engagement zusammenwirken. Im Sommer 2026 waren erneut
Freiwillige, die European Heritage Vo-
lunteers, aus verschiedenen Ländern zu Gast, um gemeinsam mit Fachleuten
an Dokumentations- und Konservierungsarbeiten im Schlosskomplex zu
arbeiten.
Die für den diesjährigen Förderpreis eingereichten Projekte und Ideen
haben eine große Bandbreite abgedeckt: von denkmalpflegerischen Maßnahmen
bis hin zu innovativen Konzepten, die Bergbaugeschichte für den Tourismus
und die regionale Wirt-
schaft nutzen. Alle gemeinsam hatten sie, dass sie das Welterbe beleben
und dessen Bekanntheit fördern.
Bewerbungsphase für nächsten Förderpreis läuft
Der nächste Förderpreis ist bereits ausgeschrieben. Es ist bereits die
siebte Bewerbungsrunde. Bis 31. Dezember 2026 können sich Einzelpersonen
oder Gruppen mit eigenen Projekten und Ideen bewerben, die einen Beitrag
zum Erhalt, zur Vermittlung oder zur Weiterentwicklung des montanen Erbes
leisten. Einzige Bedingung: Die Umsetzung der Idee muss bis Ende des
Folgejahres realisiert sein. Der Förderpreis wird seit 2021 jährlich
vergeben. Er kann an eine natürliche Person bzw. eine Gruppe natürlicher
Personen verliehen werden und ist mit 5.000 Euro dotiert. Er ist der
einzige Preis der Stadt Freiberg, der nicht nur für Projekte aus der
Silberstadt verliehen werden kann, sondern aus der gesamten Montanregion.
Wer ihn erhält, entscheidet das Kuratorium, zu dem neben der Stadt
Freiberg die Stadtwerke AG, die TU Bergakademie Freiberg,
Freiberg.Science.City., die VR-Bank Mittelsachsen eG sowie der Verein
„Welterbe Montanregion Erzgebirge“ gehören.
www.freiberg.de/foerderpreis
Bewerbungen bis 31. Dezember an:
Stadtverwaltung Freiberg,
Büro des Oberbürgermeisters,
Obermarkt 24, 09599 Freiberg
Das Foto unter
www.freiberg.de/stadt-und-buerger/aktuelles/neuigkeiten/welterbe-schloss-lauenstein-erhaelt-foerderpreis-der-silberstadt-freiberg
kann gern kostenfrei genutzt werden.