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Betreff: Medieninformation: Zittau bewirbt sich um die Sächsische Landesgartenschau 2032 - Bewerbung eingereicht

Zittau bewirbt sich um die Sächsische Landesgartenschau 2032 GreenZitty und „Lost & Found“: Stadt setzt auf Klimaanpassung, nachhaltige Stadtentwicklung und die Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gartenkultur Zittau, 30.10.2026. Die Große Kreisstadt Zittau hat ihre Bewerbung um die Ausrichtung der Sächsischen Landesgartenschau 2032 fristgerecht beim zuständigen sächsischen Staatsministerium eingereicht. Damit erreicht ein mehrjähriger Vorbereitungsprozess einen wichtigen Meilenstein. Mehr als eine Gartenschau: GreenZitty als Zukunftsprojekt Mit der Bewerbung verfolgt Zittau einen Ansatz, der die klassische Landesgartenschau mit den Herausforderungen einer Stadt im Wandel verbindet. Unter dem Leitbild GreenZitty soll die Landesgartenschau 2032 zum Motor einer klimaangepassten, lebenswerten und wirtschaftlich zukunftsfähigen Stadtentwicklung werden. Das Ausstellungskonzept „Lost & Found“ stellt dabei das Wiederentdecken und die neue Nutzung vorhandener Potenziale in den Mittelpunkt: historische Stadträume, ehemalige Industrieflächen, Brachen, Grünanlagen und Gewässerräume. Statt ausschließlich neue Schauflächen zu schaffen, sollen bestehende Orte aufgewertet, miteinander verbunden und langfristig für die Menschen nutzbar gemacht werden. „Wir bewerben uns nicht nur um ein Veranstaltungsjahr mit attraktiven Garten- und Blumenschauen. Wir wollen die Landesgartenschau nutzen, um Entwicklungen anzustoßen und zu beschleunigen, die Zittau dauerhaft voranbringen. Entscheidend ist für uns, was nach 2032 bleibt: eine lebenswertere, klimaresilientere Stadt mit neuen Perspektiven für ihre Menschen und Unternehmen“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Zenker. Gartenkultur, Klimaanpassung und Innovation miteinander verbinden Die Zittauer Bewerbung sieht gärtnerisch anspruchsvolle und für Besucherinnen und Besucher eindrucksvolle Schauflächen vor. Gleichzeitig soll die Landesgartenschau Fragen aufgreifen, die für viele Städte und Regionen zunehmend an Bedeutung gewinnen: Wie lassen sich öffentliche Räume an Hitze, Trockenheit und Starkregen anpassen? Wie können Wasser, Grünflächen und bauliche Strukturen besser zusammenspielen? Und wie lassen sich neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung in praktische Anwendungen übertragen? Zittau möchte dafür die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen nutzen. Innovative Lösungen für Klimaanpassung, nachhaltige Flächennutzung und ressourcenschonendes Wirtschaften sollen nicht nur vorgestellt, sondern im Stadtraum erlebbar und für eine spätere wirtschaftliche Nutzung weiterentwickelt werden. Das Konzept verbindet vier räumliche Schwerpunkte: die historische Innenstadt mit dem Grünen Ring (GreenCity), den Hochschulstandort (GreenCampus), die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbestandortes in Zittau-Ost (GreenWork) und das Mandautal (GreenRiver) als verbindenden Grün- und Gewässerraum. Zusammen bilden sie eine Stadtlandschaft, in der Gartenkultur, Stadtumbau, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung ineinandergreifen können. Eine besondere Rolle spielt zudem die Lage Zittaus im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Nachbarregionen sollen Teil der Landesgartenschau werden. Breite Unterstützung für die Bewerbung Rückhalt erhält die Bewerbung auch durch das von Oberbürgermeister Zenker berufene Kuratorium zur Landesgartenschau 2032. Bei seiner zweiten Sitzung am 24. Oktober 2026 bekräftigten die Mitglieder ihre Unterstützung für das Vorhaben. Sie sehen darin nicht nur eine wichtige Entwicklungschance für Zittau, sondern auch das Potenzial, das Format der Landesgartenschau um neue Perspektiven auf Klimaanpassung, Stadtentwicklung, Wissenschaft und wirtschaftliche Innovation zu erweitern. Das Kuratorium vereint Persönlichkeiten aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen. Es begleitet den Bewerbungsprozess beratend und unterstützt die Vernetzung regionaler und überregionaler Partner. Der Blick richtet sich auf die Zeit nach 2032 Die Bewerbung versteht die Landesgartenschau ausdrücklich als Teil einer langfristigen Entwicklungsstrategie. Vorgesehene Investitionen sollen möglichst dauerhaft wirksam sein und auch nach dem Veranstaltungsjahr einen Nutzen für die Stadtgesellschaft entfalten. Voraussetzung dafür sind eine sorgfältige Planung, tragfähige Finanzierungsmodelle und die Priorisierung kommunaler Vorhaben. Mit der fristgerechten Einreichung liegt Zittaus Bewerbung nun dem Freistaat Sachsen zur weiteren Prüfung und Entscheidung vor. Die Stadt wird das weitere Auswahlverfahren begleiten und zugleich die Vorbereitung ihrer langfristigen Stadtentwicklungsprojekte fortsetzen. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung getroffen werden, welche Bewerberstadt den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 erhält. Hintergrund: Grundlage der Bewerbung ist der Beschluss des Zittauer Stadtrates vom 3. September 2026, mit dem die Bewerbung um die Landesgartenschau 2032 beschlossen wurde. Vorausgegangen waren umfangreiche konzeptionelle Untersuchungen, die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie sowie die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Auf dem Foto: Oberbürgermeister Thomas Zenker mit Susanne Mannschott, Geschäftsführerin der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft mbH und den Fraktionsvorsitzenden des Zittauer Stadtrates. (v.l.n.r.) Dietrich Glaubitz (CDU), Matthias Weber (Zkm), Susanne Mannschott, Oberbürgermeister Zenker, Matthias Böhm (ZBZ), Jörg Domsgen (AfD), Prof. Dr.-Ing. Thomas Kurze (Freie Wähler) Foto: Stadtverwaltung Zittau Sollten Sie weiteres Bildmaterial benötigen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Mit

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