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Betreff: Freie Fahrt auf der Brücke Wundtstraße
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Medieninformation
Freie Fahrt auf der Brücke Wundtstraße
Nach gut 13 Monaten Bauzeit ist die Brücke im Zuge der Wundtstraße seit dem heutigen Freitag, 7. November, wieder für den Verkehr freigegeben. Als wichtiger Zubringer zu den Autobahnen A 38 und A 72 wurde die 43 Jahre alte Brücke zuletzt für rund 4,5 Millionen Euro saniert – so, dass sie mindestens die nächsten 50 Jahre übersteht. Baubürgermeister Thomas Dienberg sagt: „Die vergangenen Monate waren für alle Pendlerinnen und Anlieger hart. Die Baustelle hat ihrer Geduld so Einiges abverlangt – aber nicht zuletzt die Carolabrücke hat vor Augen geführt, dass die Sicherheit unserer Ingenieurbauwerke nicht verhandelbar ist. Die Brücke Wundtstraße ist jetzt wieder fit für die Zukunft.“
Die Brücke besteht aus sechs Feldern mit etwa 160 Metern Länge und 12 Metern Breite. Tausalz, Rost und Nässe hatten den 1982 errichteten Brückenriegeln und -stützen zugesetzt. Der Asphalt der stark befahrenen Querung an der Grenze zwischen Schleußig, Connewitz und der Südvorstadt war mehrfach ausgebrochen, die Fugen hatten sich geweitet und der Beton war an vielen Stellen abgeplatzt. Aufgrund dieser Schäden war die Brücke nicht mehr dauerhaft standsicher.
Die Brückengeländer, Leitplanken, Kappen und Fahrbahnbeläge wurden deshalb komplett zurückgebaut und erneuert. Zudem wurde die Brücke neu abgedichtet, erhielt ein neues Entwässerungssystem und auch der Korrosionsschutz wurde verbessert. Darüber hinaus wurden die Brückenriegel verstärkt und zusätzliche Brückenpfeiler errichtet. In die vorhandenen Fundamente wurden so genannte Mikropfähle eingebracht, so dass die Lasten der Brücke jetzt insgesamt statisch besser in den Baugrund abgeleitet werden können.
Kompliziert erwiesen sich die Arbeiten am Stützenbauwerk im Bereich der Verkehrsinsel Schleußiger Weg. Die Baufirma musste hier unter sehr beschränkten Platzverhältnissen und umringt vom laufenden Verkehr aus vier Richtungen arbeiten. Hinzu kam, dass im Baugrund unvorhergesehene Betonteile lagen und somit die Mikropfähle erst zeitlich verzögert eingebaut werden konnten.
Weil die Brücke während der Arbeiten gesperrt war, musste der gesamte Verkehr in nord-südlicher Richtung beidseitig parallel entlang der Brücke über Rampen geführt werden und kreuzte dabei den stark befahrenen Schleußiger Weg. Diese zusätzliche Verkehrsbelastung führte während der Hauptverkehrszeiten zu Rückstau, obwohl die Ampelschaltung und die Verkehrsführung optimiert wurde. Mit der Verkehrsfreigabe wird sich die gesamte Verkehrssituation rund um die Brücke in der Wundt- und Kurt-Eisner-Straße sowie im Schleußiger Weg entspannen
…
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