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Betreff: Pressemitteilung - ?Wissen über Rassismus? im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Pressemitteilung 2. November 2026 PM Sysie/Kni ?Wissen über Rassismus? im Deutschen Hygiene-Museum Dresden Forschungsprojekt beleuchtet biografische Erfahrungen mit Rassismus in Ost- und Westdeutschland Am Mittwoch, 4. November, und am Donnerstag, 5. November 2026, findet im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Abschlusstagung des Forschungsprojekts ?Wissen über Rassismus.? statt. Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus eröffnet die Tagung: ?Rassismus ist keine Meinung, sondern stellt eine Herausforderung für unseren Staat und die Zivilgesellschaft dar. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Universität Bielefeld die Ergebnisse des Forschungsprojektes im Deutschen Hygiene-Museum Dresden vorstellt. Nicht zuletzt war dieses renommierte Haus auch Instrument der Rassenideologie in der NS-Diktatur. Die Aufklärung über Muster und Strukturen von Rassismus ist ein unverzichtbarer Beitrag für ein tolerantes und vielfältiges Zusammenleben in unserer Gegenwart.? Die Tagung widmet sich Geschichte und Gegenwart von Rassismus in Deutschland und bringt wissenschaftliche sowie zivilgesellschaftliche Perspektiven miteinander in Diskurs. Rassismus zeigt sich nicht nur in offenen Angriffen und gewalttätigen Übergriffen, sondern auch in alltäglichen Ausgrenzungen, institutionellen Strukturen und gesellschaftlichen Deutungsmustern. Das Forschungsprojekt der Universität Bielefeld untersucht, wie Rassismus in unterschiedlichen historischen Kontexten erlebt, erinnert und gedeutet wurde. Im Mittelpunkt stehen die biografischen Erfahrungen von Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und im wiedervereinigten Deutschland. Im Rahmen der Abschlusstagung werden zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus wird eine digitale Projekt- und Ausstellungsplattform eröffnet. Sie macht ausgewählte Forschungsergebnisse, biografische Materialien und dokumentarische Inhalte zur Geschichte des Rassismus in den postnationalsozialistischen Gesellschaften Deutschlands öffentlich zugänglich. Die Plattform richtet sich unter anderem an Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Initiativen, die Kulturarbeit sowie an alle Interessierten, die sich kritisch mit Rassismus und seiner Geschichte auseinandersetzen möchten. Kontakt: Wer an der Abschlusstagung teilnehmen möchte oder Fragen dazu hat, meldet sich bitte unter der E-Mail-Adresse •••@••• Weitere Informationen: https://www.dhmd.de/ ____________________________________ Landeshauptstadt Dresden Direktorium des Oberbürgermeisters | Amt für Kommunikation Telefon 0351-4882871 Waisenhausstraße 14, 01069 Dresden | Postfach 120020, 01001 Dresden •••@••• | www.dresden.de | www.dresden.de/social-media ________________________________________________________________________________________ Zentraler Behördenruf 115 - Wir lieben Fragen Bitte beachten Sie: Elektronische Dokumente mit qualifizierter elektronischer Signatur können Sie über ein Formular einreichen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, E-Mails an die Landeshauptstadt Dresden mit einem S/MIME-Zertifikat zu verschlüsseln oder mit DE-Mail sichere E-Mails zu senden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.dresden.de/kontakt.