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Betreff: Freie Fahrt auf neuer Brücke im Zuge der Wiederitzscher Straße
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Medieninformation
Freie Fahrt auf neuer Brücke im Zuge der Wiederitzscher Straße
Die neue Straßenbrücke der Wiederitzscher Straße über die Anlagen der Deutschen Bahn ist seit dem heutigen Donnerstag, 30. Oktober, fristgerecht für den Verkehr freigegeben. Die Stahlverbundquerung zwischen den Stadtteilen Gohlis-Süd und Möckern war seit Februar 2024 für etwa 5,3 Millionen Euro neu gebaut worden, rund 2 Millionen Euro davon hat der Freistaat Sachsen gefördert.
Die neue Brücke ist ein etwa 34 Meter weites Stahlverbundbauwerk, das in einer Höhe von etwa 6 Metern über der Bahnstrecke verläuft. Die Widerlager sind auf Großbohrpfählen im Untergrund verankert. Über die Brücke verläuft die 5,55 Meter breite Fahrbahn für zwei Fahrspuren und beidseitig ein Gehweg von je 2,50 Metern. Füllstabgeländer und ein Berührungsschutz an beiden Seiten sorgen für die Sicherheit der Fußgängerinnen und Radfahrer.
Das historische Bauwerk von 1909 war stark geschädigt gewesen. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen durften die Brücke zuletzt nicht mehr nutzen, zudem konnte sie nur einspurig befahren werden. Auch der Abriss gestaltete sich entsprechend schwierig und langwierig: Vor dem Abbruch wurden zunächst die Leitungen der Versorgungsunternehmen, etwa der Leipziger Gruppe und der Telekom, umverlegt. Um Baufreiheit zu schaffen, mussten zudem mehrere Bäume gefällt werden. Unter anderem weil während des AbrissesTragwerksteile auf die Gleise hätten abstürzen können, konnte nur in den Sperrpausen der Bahn gearbeitet werden.
Die Wiederitzscher Straße musste während der gesamten Bauzeit zwischen Magdeburger und Ludwig-Beck-Straße voll gesperrt werden, Fußgänger und Radfahrerinnen konnten unterdessen eine Behelfsbrücke nutzen, um die Gleise zu queren. Für dieses Interim mussten Bohrpfähle und Widerlager gebaut werden. Um diese Konstruktion einzuheben sowie sie später zurückbauen zu können, war ebenfalls eine Sperrpause der Bahn nötig. Im Anschluss an die Brückenbauarbeiten werden nun noch die geplanten Bäume gepflanzt.
Im Vorfeld des Brückenneubaus musste die Wiederitzscher Straße innerhalb von elf Monaten Bauzeit bereits unter der nördlich der Brücke gelegenen Eisenbahnüberführung abgesenkt werden. Für die Tieferlegung kam ein technisch aufwändiges Verfahren zum Einsatz. Dies war nötig, damit beispielsweise Rettungsfahrzeuge und die Stadtreinigung während der Arbeiten an der Wiederitzscher Brücke die dazwischenliegenden Grundstücke anfahren konnten.
Einen aktuellen Überblick über alle Baustellen, Sperrungen und Verkehrseinschränkungen im Leipziger Straßennetzt sowie mögliche Umleitungsstrecken bietet
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