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Betreff: 81. Jahrestag: Leipzig gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
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Medieninformation
81. Jahrestag: Leipzig gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 81. Mal. Die Stadt Leipzig lädt anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, gleichzeitig Holocaustgedenktag der Vereinten Nationen, zu mehreren Veranstaltungen ein.
Am Denkmal „Geschlagener“ (Schwanenteich Goethestraße) wird um 17 Uhr der Opfer der Sinti und Roma gedacht. Oberbürgermeister Burkhard Jung begrüßt die Gäste der Gedenkveranstaltung. Gjulner Sejdi, Vorsitzender des Romano Sumnal e.V., wird sich gemeinsam mit David Herl, einem jungen Mitglied des Vereins, Schicksalen der deportierten und ermordeten Sinti und Roma aus Leipzig widmen. Musikalisch umrahmt wird das Gedenken durch das Duo Rodrigo Ruiz Alvarado und Alma Gröning.
18 Uhr schließt sich die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt am Denkmal des „Massakers von Abtnaundorf“ (Theklaer Straße/Höhe Heiterblickstraße) an. Nach der Gedenkrede von Oberbürgermeister Burkhard Jung werden Jodi Breisler, US-Generalkonsulin in Leipzig, und Annkathrin Richter von der Initiative Riebeckstraße 63 das Wort an die Anwesenden richten. Mit einem interkonfessionellen Gebet, der Kranzniederlegung und einer Schweigeminute endet die Veranstaltung am Mahnmal, die musikalisch durch den Chor des Brockhaus-Gymnasiums umrahmt wird.
Für die Fahrt nach Abtnaundorf und zurück zum Neuen Rathaus stellt die Stadt kostenfrei Busse bereit. Diese starten 17:30 Uhr am Busparkplatz in der Goethestraße (Höhe Schwanenteich), die Rückfahrt endet am Neuen Rathaus.
Zurück im Neuen Rathaus eröffnet 19:30 Uhr Oberbürgermeister Jung in der Unteren Wandelhalle die Ausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933-1945-heute.“ Sie erinnert an die Schicksale von Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt, inhaftiert und getötet wurden. Nach Ende des Krieges wurde den Betroffenen eine Entschädigung verweigert, Ihre Unrechtserfahrungen wurden geleugnet. Erst 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.
Die Ausstellung ist bis zum 30. März während der Öffnungszeitendes Neuen Rathauses (Montag bis Donnerstag von 7 bis 18 Uhr, Freitag von 7 bis 16 U
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