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Betreff: Reihe „Architektur im Film“ startet mit Doku zu DDR-Ingenieur Ulrich Müther
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Medieninformation
Reihe „Architektur im Film“ startet mit Doku zu DDR-Ingenieur Ulrich Müther
Mit Schwung startet die Reihe „Architektur im Film“ am Dienstag, 20. Januar, ins neue Jahr: DDR-Architekt Ulrich Müther (1934 – 2007) brachte mit seinen gewagten Sonderbauten Futurismus und Leichtigkeit in die Stadtbilder von Binz bis Berlin. Margarete Fuchs‘ Dokumentation „Für den Schwung sind sie zuständig“ begleitet Müther, den Schalenbaumeister, und drei seiner ehemaligen Mitarbeiter.
Müthers Spezialität aus Spritzbeton: Hyperbolische Paraboloidschalen, kurz: Hyparschalen, doppelt gekrümmte Flächen. Er entwarf daraus ikonische Großgaststätten wie das bereits abgerissene „Ahornblatt“ in Berlin und den Touristenmagnet „Teepott“ in Warnemünde, aber auch Stadthallen wie die gleichnamige Hyparschale Magdeburg. Die mutigen Konstruktionen waren über die engen Grenzen der DDR hinaus gefragt – ein Planetarium seiner Handschrift steht in Wolfsburg, eins in Tripolis. Der Film aus dem Jahr 2003 vermittelt ganz beiläufig den sozialistischen Alltag von Müther und seinen Bauleuten, zwischen Bespitzelung und gefragten Auslandsreisen.
Die Veranstaltung im Stadtbüro (Burgplatz 1) beginnt um 18 Uhr. Nach einer kurzen Begrüßung durch Nora Gitter, Koordinatorin für Baukultur, kommt zunächst Schwung ins Fachgespräch: Professor Alexander Stahr von der HTWK Leipzig und der Leipziger Architekt Torsten Hentsch schlagen architekturtheoretisch den Bogen mit ihrem Vortrag zu „Krümmung trägt… und ist nicht leicht zu bauen“. Gegen 19 Uhr beginnt die Filmvorführung.
„Architektur im Film“ ist eine gemeinsame Reihe des Zentrums für Baukultur Sachsen (ZfBK) und der Stadt Leipzig. Gezeigt werden einmal im Monat Kino- und Fernsehproduktionen, die das Thema Architektur auf herausragende Weise aufbereiten oder darstellen. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist jeweils frei.
Nächster Termin der Reihe ist am Dienstag, 24. Februar, 18 Uhr, ebenfalls im Stadtbüro mit dem Film „Welcome Venice“ von Andrea Segre.
Weitere Informationen sowie das Programm gibt es online unter www.leipzig.de/netzwerk-baukultur. +++
Datum:
20.01.2026, 18 Uhr
Veranstaltungsort:
Stadtbüro
Stadthaus (Zugang über Markgrafenstraße 3)
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