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Unwetter in Dresden: 54 wetterbedingte Hilfeleistungseinsätze bis 21:36 Uhr
Unwetter sorgt für mehr Einsätze in Dresden
Am Freitagabend kam es in Dresden und der Region.
Es gab starken Wind und Regen.
Das Unwetter führte zu mehr Einsätzen bei der Feuerwehr.
Auch die Integrierte Regionalleitstelle Dresden war stark gefordert.
Die Berufsfeuerwehr und die Stadtteilfeuerwehren arbeiteten in mehreren Stadtteilen.
Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste verursachten viele Einsätze.
Schäden gab es außerdem an Straßen, Gebäuden und Fahrzeugen.
Die Feuerwehrkräfte arbeiteten bis in die Nacht.
Menschen kamen nach bisherigem Kenntnisstand nicht zu Schaden.
Bereits im Tagesverlauf gab es kräftigen Wind im Stadtgebiet.
Der Deutsche Wetterdienst warnte für den Abend vor Sturmböen.
In den frühen Abendstunden stieg die Zahl der Notrufe deutlich.
Die Leitstelle beorderte dafür zusätzliches Personal.
54 wetterbedingte Hilfeleistungseinsätze bis 21:36 Uhr
Die Leitstelle disponierte bis 21:36 Uhr insgesamt 54 Einsätze.
Diese Einsätze waren wetterbedingt.
Die Einsätze lagen im Zuständigkeitsbereich der Leitstelle.
24 Einsätze betrafen das Stadtgebiet Dresden.
15 Einsätze betrafen den Landkreis Meißen.
15 Einsätze betrafen den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Im Verlauf des Abends kamen weitere einzelne Einsätze hinzu.
Einsatzlage der Feuerwehr Dresden in den vergangenen 24 Stunden
Die Feuerwehr Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden alarmiert.
Es ging um zwei Brandeinsätze.
Die Feuerwehr Dresden wurde außerdem zu 47 Hilfeleistungseinsätzen alarmiert.
Zwei Fehlalarme kamen durch automatische Brandmeldeanlagen dazu.
24 Einsätze standen unmittelbar im Zusammenhang mit der Wetterlage.
Dabei standen vor allem Gefahren durch umgestürzte Bäume im Fokus.
Auch abgebrochene Äste mussten dabei beseitigt werden.
Mehrere Einsätze durch Bäume und Äste
Gegen 14:00 Uhr rückten Einsatzkräfte nach Cossebaude aus.
Es waren 13 Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehr Cossebaude im Einsatz.
Außerdem rückten Kräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau aus.
Die Einsatzstelle lag an der Gartenstraße in Cossebaude.
Ein großer Ast fiel auf ein Privatgrundstück.
Der Ast fiel in eine Stromleitung.
Der Ast drohte auf die Straße zu stürzen.
Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab.
Die Feuerwehr forderte eine Drehleiter und den Energieversorger an.
Nachdem die Leitung freigeschaltet wurde, entfernte die Feuerwehr den Ast.
Die Feuerwehr reinigte danach Straße und Gehweg.
Danach gab die Feuerwehr Straße und Gehweg wieder frei.
Gegen 16:30 Uhr alarmierte die Leitstelle Kräfte in Dresden-Übigau.
Sechs Einsatzkräfte waren dafür im Einsatz.
Der Einsatz führte zur Schwindstraße.
Ein Baum war dort vollständig umgestürzt.
Der Baum beschädigte zwei parkende Fahrzeuge.
Die Feuerwehr sicherte den Bereich ab.
Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle anschließend dem Eigentümer.
In Dresden-Cotta war außerdem ein Baum auf der Hörigstraße betroffen.
Ein Baum war dort abgebrochen.
Der Baum stürzte auf einen parkenden Pkw.
Die Einsatzkräfte beseitigten den Baum.
Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenstelle.
Wetter beruhigt sich, einzelne Einsätze am Samstag
In der Nacht beruhigte sich die Wetterlage deutlich.
Am Samstagmorgen rückte die Feuerwehr Dresden dennoch zu einzelnen Einsätzen aus.
Diese Einsätze standen weiterhin mit dem Wetter im Zusammenhang.
Rettungsdienst mit Niveau eines Freitags
Unabhängig vom Wetter blieb das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst stabil.
Die Einsatzzahlen lagen auf einem Niveau für einen Freitag.
Insgesamt disponierte die Leitstelle 263 Rettungsdiensteinsätze.
In 60 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz.
Der Rettungshubschrauber Christoph 38 wurde zweimal eingesetzt.
Der Einsatz erfolgte im Leitstellenbereich.
Zusätzlich koordinierte die Leitstelle 169 qualifizierte Krankentransporte.
Zwei ungewöhnliche Tierrettungen am Abend
Am Abend beschäftigten außerdem zwei Tierrettungen die Feuerwehr.
- Gegen 18:21 Uhr alarmierte die Leitstelle Kräfte zur Nagelstraße in Tolkewitz.
Anwohner beobachteten dort eine Katze auf dem Dach eines Reihenhauses.
Die Beobachtung dauerte offenbar bereits mehrere Tage.
Die Katze machte einen geschwächten Eindruck.
Die Feuerwehr stellte deshalb eine Drehleiter bereit.
Als der Korb nahe kam, wich die Katze aus.
Die Katze wich über das Ziegeldach aus.
Die Einsatzkräfte folgten der Katze vorsichtig mit der Drehleiter.
Das Tier rutschte schließlich in eine Dachrinne.
Ein Feuerwehrmann griff die Katze.
Er nahm sie in den Korb auf.
Die Katze übergab die Feuerwehr zunächst an die Frau.
Die Frau hatte den Notruf abgesetzt.
Die Frau kümmerte sich zunächst um die Versorgung der Katze.
- Gegen 19:21 Uhr alarmierte die Leitstelle Kräfte zur Steinbacher Straße in Cotta.
Die Katze saß dort in einem angekippten Fenster eines Lagerraumes fest.
Der Lagerraum lag im Hinterhof eines Wohngebäudes.
Die Einsatzkräfte befreiten das Tier.
Das Tier wirkte offensichtlich verletzt.
Die Feuerwehr brachte die Katze in eine Transportbox.
Die Transportbox gehörte zum Gerätewagen Tierrettung.
Trotz der Rettungsmaßnahmen verstarb die Katze kurze Zeit später.
Die Feuerwehr brachte das Tier anschließend zum Tierheim.