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Tierschutzforschungspreis 2026 für Prof. Dr. Beate Escher
Auszeichnung für tierfreie Testverfahren
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat Prof.
Dr.
Beate Escher ausgezeichnet.
Die Auszeichnung erhielt Prof.
Dr.
Beate Escher im Jahr 2026.
Der Preis heißt Tierschutzforschungspreis 2026.
Das Ministerium vergab die Auszeichnung an das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Die Auszeichnung ist mit 100.000 Euro dotiert.
Die Jury würdigte die Arbeit von Prof.
Dr.
Beate Escher.
Diese Arbeit nutzt zellbasierte Biotestverfahren ohne Versuchstiere.
Würdigung und Bedeutung aus Sicht des Ministeriums
Das Bundesministerium sagte, zellbasierte Biotestverfahren seien wichtig.
Das Ministerium ordnete sie als Alternative für die Bewertung von Chemikalien ein.
Es geht dabei um chemische Gefahrenbewertung und Risikobewertung.
In den Verfahren nutzt man lebende Zellen als Testsystem.
Mit dem Testsystem untersucht man die Wirkung von Substanzen auf Zellen.
So kann man Tierversuche in diesem Bereich teilweise ersetzen.
Statements zur Preisübergabe
Die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher hielt die Rede zur Preisübergabe.
Silvia Breher sagte, der Tierschutz gewinne in der Wissenschaft an Bedeutung.
Mit dem Tierschutzforschungspreis fördere das Bundesministerium gezielt Forschung.
Die Förderung soll neue Wege eröffnen.
Die Förderung soll den Einsatz von Versuchstieren reduzieren.
Die Arbeit von Beate Escher zeige Fortschritte aus Deutschland für den Tierschutz.
Aussage von Prof. Dr. Beate Escher
Prof.
Dr.
Beate Escher erklärte den Nutzen zellbasierter Tests.
Sie sagte, diese Tests untersuchten die Wirkung von Chemikalien gezielt.
Sie sagte auch, klassische Tierversuche könnten dadurch teilweise ersetzt werden.
Sie betonte, vielversprechende Ansätze müssten breit angewendet werden.
Sie nannte den Preis als Motivation für die weitere Zusammenarbeit.
Die Zusammenarbeit betrifft ihre Forschungspartnerinnen und Forschungspartner.
Wofür der Preis steht
Prof.
Dr.
Beate Escher erhält den Preis für Pionierarbeiten.
Die Pionierarbeiten betreffen Entwicklung.
Die Pionierarbeiten betreffen Anwendung zellbasierter in vitro-Biotestverfahren.
Das Bundesministerium nennt solche Verfahren als in vitro-Biotests.
Das bedeutet, die Tests laufen außerhalb eines lebenden Organismus.
Mögliche Einsatzbereiche der Tests
Das Bundesministerium nennt Arzneimittelentwicklung als möglichen Einsatz.
Mit den Tests untersucht man früh, ob ein Wirkstoff wirksam ist.
Mit den Tests untersucht man auch, ob ein Wirkstoff schädlich für Zellen ist.
Die Tests erfassen nicht nur die Menge einer Substanz.
Stattdessen können sie Zellwirkungen prüfen.
Die Tests können das Zellwachstum beeinflussen.
Die Tests können das Zellwachstum messen.
Die Tests können den Stoffwechsel von Zellen prüfen.
Die Tests können bestimmte Rezeptoren untersuchen.
Die Tests können das Überleben der Zellen bewerten.
Untersuchung großer Mengen und komplexer Proben
Die entwickelten Tests nutzen standardisierte Verfahren.
Sie ermöglichen Untersuchungen mit großen Mengen an Chemikalien.
Sie ermöglichen auch Untersuchungen komplexer Umwelt- und biologischer Proben.
Das Bundesministerium nennt das Monitoring als Einsatzgebiet.
Das Bundesministerium nennt zudem die Bewertung von Mikroverunreinigungen.
Werdegang von Prof. Dr. Beate Escher
Prof.
Dr.
Beate Escher leitet das Department Zelltoxikologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Der Sitz des Helmholtz-Zentrums liegt in Leipzig.
Sie ist Professorin für Umwelttoxikologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Sie studierte Chemie an der Universität Konstanz.
Sie promovierte 1995 in Organischer Umweltchemie.
Die Promotion fand an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich statt.
Sie habilitierte sich 2002 an derselben Hochschule.
Die Habilitation betraf Umweltchemie.
Die Habilitation betraf Ökotoxikologie.
Sie arbeitet laut Ministerium an mehreren internationalen Einrichtungen.
Dazu zählt das Australian Rivers Institute der Griffith University.
Dazu zählt auch die University of Queensland in Brisbane.
Sie ist zudem Lehrbeauftragte an der ETH Zürich.
Das Ministerium sagte, ihre Forschung sei durch internationale Kooperationen geprägt.
Förderung von Alternativmethoden
Mit dem Tierschutzforschungspreis unterstützt das Bundesministerium Alternativ- und Ersatzmethoden zum Tierversuch.
Das Ziel lautet, wissenschaftliche Ansätze voranzubringen.
Diese Ansätze sollen Tierversuche ersetzen.
Sie sollen die Zahl eingesetzter Versuchstiere reduzieren.
Sie sollen auch die Belastung von Versuchstieren vermindern.
Der Preis ist international ausgeschrieben.
Das Ministerium ordnet den Preis dem 3R-Prinzip zu.
3R steht für Replacement, Reduction und Refinement.
Replacement bedeutet der Ersatz von Tierversuchen.
Reduction bedeutet die Reduzierung der Zahl eingesetzter Versuchstiere.
Refinement bedeutet die Verminderung der Belastung von Versuchstieren.
Weitere Maßnahmen der Bundesregierung
Das Bundesministerium nannte weitere unterstützende Maßnahmen.
Das Bundesministerium nannte das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren.
Das Zentrum steht am Bundesinstitut für Risikobewertung.
Das Ministerium nannte Forschungsförderung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung.
Das Ministerium nannte den Förderschwerpunkt Ersatzmethoden zum Tierversuch.
Dieser Förderschwerpunkt gehört zum Bundesforschungsministerium.
Das Bundesministerium nannte auch finanzielle Unterstützung einer Stiftung.
Diese Stiftung fördert Ersatz- und Ergänzungsmethoden.
Die Methoden sollen Tierversuche einschränken.