Schule und Unternehmen tauschen sich bei STRABAG Rail über Zukunftskompetenzen aus

Wie können Schulen und Unternehmen junge Menschen auf die Arbeitswelt von morgen vorbereiten? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Mittwoch, 28. Oktober 2026, der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT bei der STRABAG Rail GmbH in Freital. 75 Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Unternehmen und weiteren Institutionen nahmen an dem Austausch teil.
Praxisbeispiele aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zeigten unterschiedliche Ansätze: Beim Erlebnisparcours „komm auf Tour“ entdecken Jugendliche ihre Stärken. Am „Glückauf“-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg steht beim Bootcamp 2.0 die Entwicklung sogenannter Future Skills im Mittelpunkt.
Wie Betriebe berufliche Perspektiven vor Ort sichtbar machen können, veranschaulichte das Projekt #KlasseArbeit. Daran wirken die Neustädter Unternehmen Gerodur MPM Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG, CAPRON GmbH und ASB Ortsverband Neustadt/Sa. e.V. mit; künftig soll auch das Parkhotel dazugehören. Ein weiteres Beispiel ist der sächsische Schulversuch „Produktives Lernen“ an der Oberschule Freital-Hainsberg, der schulisches Lernen mit praktischen Erfahrungen im Betrieb verbindet. STRABAG Rail ist dort Praxispartner.
Dr. Martin Noack von der Bertelsmann Stiftung setzte mit seinem Vortrag „Kompetenzen für morgen - Diese Future Skills suchen Unternehmen schon heute“ einen fachlichen Schwerpunkt. Er beleuchtete veränderte Anforderungen an die Arbeitswelt und nahm auch Unternehmen im Landkreis in den Blick. Neben fachlichen und digitalen Kenntnissen seien Teamfähigkeit, Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten wichtig.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden außerdem Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke aufzubauen.
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