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Bischofswerda aufgenommen ins Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“

Fördergebiet „Stadtmitte Schiebock“: rund 6,5 Millionen Euro bis 2040 für die nachhaltige Stärkung der Innenstadt

Von Redaktion Bischofswerda07.09.26, 17:04

Die Stadt Bischofswerda ist mit Bescheid vom 22. Juli 2026 in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung von Orts- und Stadtkernen“ aufgenommen worden. Das Fördergebiet trägt den Namen „Stadtmitte Schiebock“ und umfasst den historischen Stadtkern sowie die unmittelbar angrenzenden Wohnbereiche bis zur Karl-Liebknecht-Straße.

Bis zum Jahr 2040 kann die Stadt nach Angaben aus der Mitteilung mit Städtebaufördermitteln von rund 6,5 Millionen Euro rechnen. Die Programmaufnahme sei ein wichtiger Meilenstein für die künftige Entwicklung der Innenstadt und eröffne die Möglichkeit, wichtige Maßnahmen langfristig mit Unterstützung von Bund und Freistaat Sachsen voranzubringen.

Ziele des Förderprogramms

Ziel des Programms ist es, Stadt- und Ortskerne als attraktive Wohn-, Arbeits-, Versorgungs- und Begegnungsorte zu stärken und ihre städtebaulichen Qualitäten nachhaltig zu sichern.

Grundlage für die Aufnahme war das Städtebauliche Entwicklungskonzept „Stadtmitte Schiebock“, das nach einer umfassenden Öffentlichkeitsbeteiligung im November 2025 vom Stadtrat beschlossen wurde. Darin wurden zentrale Herausforderungen und Entwicklungspotenziale der Innenstadt analysiert und Ziele für die kommenden Jahre formuliert.

Geplante Schwerpunkte

Zu den Schwerpunkten zählen die Aufwertung öffentlicher Räume, die Sicherung und Entwicklung der historischen Bausubstanz sowie die Stärkung sozialer Einrichtungen. Gefördert werden können künftig unterschiedliche städtebauliche Maßnahmen in der Innenstadt, darunter Investitionen in Straßen, Plätze und Grünflächen sowie Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an öffentlichen und privaten Gebäuden.

Die Laufzeit des Förderprogramms beträgt insgesamt 15 Jahre bis zum Jahr 2040. In den kommenden Monaten sollen die ersten Maßnahmen planerisch vorbereitet und anschließend schrittweise umgesetzt werden. Über weitere Schritte und Projekte im LZP-Fördergebiet „Stadtmitte Schiebock“ will die Stadt Bischofswerda regelmäßig informieren.

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