Performance „SLOP“ kommt ins Stadtarchiv Dresden

Die Performance „SLOP“ im Stadtarchiv Dresden verbindet Tanz, Theater, Musik und Kunst mit Archivmaterial zur DDR-Aktionskunst der Auto-Perforations-Artisten.

Von Redaktionsteam Dresden1 Min. Lesezeit

Eine Performance über Bilder, Körpergrenzen und die Frage, was heute noch herausfordern kann, ist am Donnerstag, 12. November 2026, im Stadtarchiv Dresden zu sehen. „SLOP – Nach einer Recherche zur DDR-Aktionskunst der Auto-Perforations-Artisten“ beginnt um 19 Uhr in der Elisabeth-Boer-Straße 1. Die Aufführung verbindet Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst und wird auf Deutsch und Englisch gezeigt. Sie ist für Personen ab 16 Jahren geeignet.

Rückblick auf Dresdner Aktionskunst

Im Zentrum steht die Künstlergruppe der Auto-Perforations-Artisten, die von 1982 bis 1992 aktiv war. Die Performance greift Archivmaterial und Gespräche mit den damaligen Künstlerinnen und Künstlern auf und setzt deren radikale Aktionskunst in Beziehung zu heutigen digitalen Bildkulturen. Sie fragt unter anderem, welche Bilder in einer Zeit entstehen können, in der Sichtbarkeit, digitale Performance und Selbstoptimierung zur Währung geworden sind.

Ein Anstoß für das Projekt war die Beschäftigung mit der Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia Reichardt (1962–2021), genannt Wanda, die Wegbegleiterin der Gruppe war. Ihr widmet das Stadtarchiv bis zum 29. Januar 2027 die Ausstellung „Wanda, Villa und der Wandel“.

Tickets und Hintergrund

Tickets sind über das Societaetstheater erhältlich. Sie kosten 15 Euro, für Ermäßigungsberechtigte zehn Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite des Societaetstheaters.

Die Inszenierung wurde von Caroline Beach, Eva Jaekel, Josef Panda und Casey Ouzounis entwickelt. Sie entstand in Kooperation mit dem Societaetstheater, dem Stadtarchiv Dresden und der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

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